Meine Schwester wird – so hoffen jedenfalls die mittelbar Betroffenen – im Sommer ihren Realschulabschluß machen und hat sich nach längerem Hin und Her für den Traumberuf Maskenbildnerin entschieden. Um an Adressen von Ausbildungsbetrieben und weiterführende Informationen zu kommen, bestand Mama auf einer Berufsberatung im Arbeitsamt Ahrensburg.
Unglücklich kam die beste aller Schwestern zurück:
Maskenbildner sei kein Ausbildungsberuf, sagte ihr der Berater. Sie müsse entweder zunächst Friseur lernen oder auf eine der wenigen Privatschulen in Deutschland gehen, um anschließend auf ein Volontariat hoffen zu dürfen: "Ohne eine Friseurausbildung können die Betriebe mit Ihnen ja gar nichts anfangen." Sie will aber nicht nach Mainz/Berlin/München und ob Papa mal eben 20.000 Euro Schulgeld für ihre Ausbildung lockermacht...
Was soll ich sagen? Der Mann hat keine Ahnung.
Bereits seit August 2002 ist Maskenbildnerin ein Ausbildungsberuf, der im dualen System gelernt werden kann: Es gibt einen Ausbildungsrahmenplan für den betrieblichen Teil und einen Rahmenlehrplan für die zuständige Berufsschule, in Hamburg ist das die W8.
Klar, man kann nicht alles wissen. Aber ein Ausbildungsberater beim Arbeitsamt sollte doch in der Lage sein, die nötigen Informationen im behördeneigenen Netz zu finden. Er legte aber noch einen drauf und schlug vor, sie könne ja Animateurin in einem Ferienclub werden!
Es ist mir ein Rätsel, wie er darauf kommt. a) ist das gar kein Beruf b) setzt dieser Job eine gewisse Reisebereitschaft voraus, die überhaupt nicht gegeben ist, c) sind dafür soziale Talente wie extrem große Aufgeschlossenheit und Kontaktbereitschaft nötig, über die Mirja gar nicht verfügt.
Ich bin sauer. Umso mehr, weil ich den Berufsberater gerne über seinen Irrtum aufgeklärt hätte, aber leider wieder einmal an der komplett nutzlosen Website gescheitert bin: Die Zweigstelle Ahrensburg ist auf dort ebenso wenig vorgesehen wie der eMail-Kontakt zu einem Berater.
Schön, daß meinem Vater die Angelegenheit einen Brief an den Dienststellenleiter wert sein wird. Und irgendwie glaube ich auch, daß dies noch nicht mein letztes Wort zu diesem Thema gewesen ist. Vielleicht erzähle ich Euch nächstes Mal, wie ich durch falsche Beratung um das mir zustehende Überbrückungsgeld gebracht wurde.
Ja, Ich schieß mich langsam ein.
070204
Arbeitsagentur - die Zweite
17 Kommentare
ntropie 1
Leider nix neues. Aber statt eigene Negativerfahrungen aufzuzählen, lieber mal ein Schwank aus meiner Jugend: vor ca. 143 Jahren war ich als Schüler auch mal bei der Berufsberatung. Nachdem ich gewissenhaft und ernsthaft (mit 17 echt schwer) so einen komischen Fragebogen ausgefüllt hatte (bitte nix mit Menschen, nix Körperliches, viel Büro wenn's geht), empfahl mir das unfehlbare Rechensystem: Dorfhelfer. "Dorfhelfer". Dorfhelfer?
Für die Unwissenden: das ist eine männliche Hebamme. Bin ich dann doch nicht geworden...
Für die Unwissenden: das ist eine männliche Hebamme. Bin ich dann doch nicht geworden...
Ohja das Arbeitsamt. Mir hatte man damals vorgeschlagen ich solle froh sein wenn ich mit meinen mießen Noten überhaupt einen Job finden würde. Gut, ich bin mitlerweile Mediengestalter/Design und habe meine Fachhochschulreife nachgeholt. So ganz ohne Hilfe des Arbeitsamtes :) Vielleicht wäre es wirklich eine gute Idee den Laden (das ganze Land?) einfach dicht zu machen. Mit dem eingesparten Geld können wir dann die Verluste der tollen Maut wet machen.
@ntropie: wie geil ist eigentlich "Dorfhelfer"? :)
@ntropie: wie geil ist eigentlich "Dorfhelfer"? :)
dafür hat deine schwester etwas für's leben gelernt:
a) wenn du arbeit suchst, kümmere dich selber darum
b) gehe nie zum arbeitsamt, wenn du verlässliche infos brauchst.
c) wenn du die infos hast, geh zum arbeitsamt und zieh' ihnen das geld aus der tasche
in genau dieser reihenfolge hab ich damit gute erfahrungen gemacht.
gruss asw
a) wenn du arbeit suchst, kümmere dich selber darum
b) gehe nie zum arbeitsamt, wenn du verlässliche infos brauchst.
c) wenn du die infos hast, geh zum arbeitsamt und zieh' ihnen das geld aus der tasche
in genau dieser reihenfolge hab ich damit gute erfahrungen gemacht.
gruss asw
Tja, so kenne ich das auch. Mir hat einer dieser Beratter beim AA Nordhorn vor einem Jahr die Aufnahme einer Tätigkeit in meinem Beruf verweigert. Ja wirklich! Er sagte, das geht nicht. Ich hatte ein äußerst gutes Jobangebot aus den USA in meinem Beruf als Fachinformatiker - wo ich hier schon gut ein Jahr arbeitslos war. Ich dachte ja, Flexibilität sei positiv zu werten. Nun. Ich bin also hin zum AA und habe einen Antrag auf einen Überbrückungskredit gestellt. Der wurde mit der Begründung abgelehnt, dass man die Arbeitsaufnahme in den USA nicht bezahlt. Auch nicht mit einem Kredit. Nun wohne ich nicht mehr im Zuständigkeitsbereich des besagten AA und habe mich jetzt beim hiesigen Amt erkundigt. Dort bekam ich von der Leiterin die Auskunft, dass es durchaus möglich und üblich sei, ein zinnsloses Darlehen auch für die Aufnahme einer Tätigkeit in Übersee zu bekommen. Der Job ist nun aber weg.
Eigentlich ist es doch schade, dass es diese Agentur immer noch gibt, oder?
Eigentlich ist es doch schade, dass es diese Agentur immer noch gibt, oder?
susie 5
Das ist so typisch Arbeitsamt. Bei mir wussten sie noch nicht einmal was die ZVS ist, schlimm oder?
Kein Wunder, dass es so viele Arbeitslose gibt, wenn die Leute, die dir die Arbeit vermitteln sollen total unqualifiziert sind.
Kein Wunder, dass es so viele Arbeitslose gibt, wenn die Leute, die dir die Arbeit vermitteln sollen total unqualifiziert sind.
Sind eben alles Pappnasen beim AAmt, vom Chef bis in den niederen Dienst. Da wundert einen gar nichts mehr.
Was den aufklärenden Kontakt zum Herrn Berufsberater an geht: versuch einfach mal vorname.nachname@arbeitsamt.de, klappt oft, wenn er nicht gerade Dieter Müller heisst...
Was den aufklärenden Kontakt zum Herrn Berufsberater an geht: versuch einfach mal vorname.nachname@arbeitsamt.de, klappt oft, wenn er nicht gerade Dieter Müller heisst...
Diese Tests dort scheinen etwas merkwürdig zu sein. Bei einer unserer Jahrgangsbesten - einer sehr ehrgeizigen Person - war damals herausgekommen, sie sei geeignet für eine Friseurlehre. Inzwischen hat sie in der Marketingabteilung eines deutschen Automobilkonzerns Karriere gemacht.
Andererseits ist eine meiner Freundinnen ist durch die Beratung auf einen ihr bis dahin unbekannten Beruf aufmerksam geworden. Den hat sie heute auch und eine Praxis mit vier Mitarbeitern.
Andererseits ist eine meiner Freundinnen ist durch die Beratung auf einen ihr bis dahin unbekannten Beruf aufmerksam geworden. Den hat sie heute auch und eine Praxis mit vier Mitarbeitern.
Hasso 8
Arbeitsagenturen?
Hi Leute,
super Seite hier. Finde ich toll Eure Kommentare regen zum Nach- und Mitdenken an.
Zum Thema Arbeitsagentur folgendes:
Eigentlich müßte ein anderer Name her. Früher oder bis jetzt noch, im deutschen Wortschatz geläufig, sagte man Arbeitsamt. Also ein Amt was irgendwie mit Arbeit zu tun hatte. Was genau dort eigentlich abläuft kann man diesem Wort nicht entnehmen, aber man könnte es erahnen.
Jetzt soll es eben Arbeitsagentur heißen. Unter einer Agentur stelle ich mir ein Büro vor wo Mensche sitzen, die darauf warten tätig zu werden, wenn einer reinkommt. Nun das Wort Arbeit ist dabei, also ergo hat es mit Arbeit etwas zu tun.
Nun bin ich, dank der Umbennung von AA zu AG, als Durchschnittsdeutscher etwas schlauer geworden.
Vorschlag. Das Amt sollte umbenannt werden in Bettleragentur. Hier kann ich vom Staat Geld erbetteln um zu wohnen und satt essen zu können. Notfalls, wenn vorhanden, gibt es auch eine Vermittlung auf Arbeit, wenn diese dann einigermaßen gut honoriert wird, falle ich aus dem Bettlerstatus heraus. Toll
Muß mir dann aber immer wieder vor Augen halten die Frage:
Arbeitest du noch oder bettelst du schon?
Gruß Hasso
Hi Leute,
super Seite hier. Finde ich toll Eure Kommentare regen zum Nach- und Mitdenken an.
Zum Thema Arbeitsagentur folgendes:
Eigentlich müßte ein anderer Name her. Früher oder bis jetzt noch, im deutschen Wortschatz geläufig, sagte man Arbeitsamt. Also ein Amt was irgendwie mit Arbeit zu tun hatte. Was genau dort eigentlich abläuft kann man diesem Wort nicht entnehmen, aber man könnte es erahnen.
Jetzt soll es eben Arbeitsagentur heißen. Unter einer Agentur stelle ich mir ein Büro vor wo Mensche sitzen, die darauf warten tätig zu werden, wenn einer reinkommt. Nun das Wort Arbeit ist dabei, also ergo hat es mit Arbeit etwas zu tun.
Nun bin ich, dank der Umbennung von AA zu AG, als Durchschnittsdeutscher etwas schlauer geworden.
Vorschlag. Das Amt sollte umbenannt werden in Bettleragentur. Hier kann ich vom Staat Geld erbetteln um zu wohnen und satt essen zu können. Notfalls, wenn vorhanden, gibt es auch eine Vermittlung auf Arbeit, wenn diese dann einigermaßen gut honoriert wird, falle ich aus dem Bettlerstatus heraus. Toll
Muß mir dann aber immer wieder vor Augen halten die Frage:
Arbeitest du noch oder bettelst du schon?
Gruß Hasso
Thomas 9
Ja, is' immer wieder lustig, was einem das Arbeitsamt so anbietet. Hier noch einer:
Nach meinem Studium der Informatik an der FH Darmstadt war ich kurzzeitig Arbeitslos, weil das Unternehmen, bei dem ich meine Dipl geschrieben habe, während dieser Insolvenz angemeldet hat. Also habe ich mich arbeitslos gemeldet, und natürlich auch sofort mit der Jobsuche begonnen. Auch das Arbeitsamt wollte helfen, und fragte mich, ob es irgendetwas gäbe, was mich für den Arbeitsmarkt attraktiver machen würde, z.B. eine Fortbildung. Auf der Stelle fiel mir ein, dass eine 2. Fremdsprache nicht schaden könnte, und so erwiederte ich, dass ein Spanisch-Kurs wohl genau das richtige währe. OK, darüber lässt sich streiten, aber die Antwort der Beraterin war dann doch klasse: Einen Sprach-Kursus, egeal welche Sprache, könne das Arbeitsamt nur unterstützen, wenn ein Arbeitgeber vorhanden währe, der mich nur unter dieser Voraussetzung einstellen würde. Allerdings können man mir als Alternative einen PC-Anfängerkursus oder einen MS-Office-Kurs anbieten.
Auf meine Frage, ob sie der Meinung sei, dass ein Diplom-Informatiker (FH) so etwas benötige, wurd mit nur geantwortet, dass das bei Bewerbungen immer gut ankomme.
So viel zum Sachverstand der Berater bei der BA. Übrigens waren auch alle zwei Stellenangebote, die mir über dieses Amt / diese Agentur vermittelt wurden ehe ich aus Eigeninitiative eine Anstellung fand, eher bescheiden, aber das ist eine andere Geschichte.
Nach meinem Studium der Informatik an der FH Darmstadt war ich kurzzeitig Arbeitslos, weil das Unternehmen, bei dem ich meine Dipl geschrieben habe, während dieser Insolvenz angemeldet hat. Also habe ich mich arbeitslos gemeldet, und natürlich auch sofort mit der Jobsuche begonnen. Auch das Arbeitsamt wollte helfen, und fragte mich, ob es irgendetwas gäbe, was mich für den Arbeitsmarkt attraktiver machen würde, z.B. eine Fortbildung. Auf der Stelle fiel mir ein, dass eine 2. Fremdsprache nicht schaden könnte, und so erwiederte ich, dass ein Spanisch-Kurs wohl genau das richtige währe. OK, darüber lässt sich streiten, aber die Antwort der Beraterin war dann doch klasse: Einen Sprach-Kursus, egeal welche Sprache, könne das Arbeitsamt nur unterstützen, wenn ein Arbeitgeber vorhanden währe, der mich nur unter dieser Voraussetzung einstellen würde. Allerdings können man mir als Alternative einen PC-Anfängerkursus oder einen MS-Office-Kurs anbieten.
Auf meine Frage, ob sie der Meinung sei, dass ein Diplom-Informatiker (FH) so etwas benötige, wurd mit nur geantwortet, dass das bei Bewerbungen immer gut ankomme.
So viel zum Sachverstand der Berater bei der BA. Übrigens waren auch alle zwei Stellenangebote, die mir über dieses Amt / diese Agentur vermittelt wurden ehe ich aus Eigeninitiative eine Anstellung fand, eher bescheiden, aber das ist eine andere Geschichte.
Dorfhelfer ist echt mal geil. Bei mir spuckte der Computer damals "Schauwerbegestalter" und "Geigenbauer" aus. Bei nur einem Durchlauf. Geigenbauer war die Alternative ;)
dogfood 11
Ein Wort zur W8: der Besuch dort ist nicht unheikel. Eine Freundin von mir ist, nun ja, sagen wir, seit Jahren "im Umfeld der W8 Berufsschule" tätig.
Die Schule ist ihren Worten nach, seit 2-3 Jahren auf dem absteigenden Ast. War diese Schule in bestimmten Bereichen durchaus noch Spitzenklasse in Deutschland, ist es steil mit der Schule bergab gegangen. Und das liegt/lag nicht nur an den stark veränderten Bedingungen der dualen Ausbildung, sondern läßt sich an Lehrerkollegium und Schulbehörde festmachen.
Ich kann mich ja mal umhören, was meine Bekannte zum Thema "Maskenbilderin" sagt...
Die Schule ist ihren Worten nach, seit 2-3 Jahren auf dem absteigenden Ast. War diese Schule in bestimmten Bereichen durchaus noch Spitzenklasse in Deutschland, ist es steil mit der Schule bergab gegangen. Und das liegt/lag nicht nur an den stark veränderten Bedingungen der dualen Ausbildung, sondern läßt sich an Lehrerkollegium und Schulbehörde festmachen.
Ich kann mich ja mal umhören, was meine Bekannte zum Thema "Maskenbilderin" sagt...
es gibt auch lustige websites:
Besucht folgende Webseite:
Rechts oben ist Eve, die Kundenberaterin.
Gebt als 1. Frage folgendes ein: "zieh dich aus".
Lust auf mehr? Gebt "noch einmal" und dann "bitte" ein.
soso, da hatte wohl jemand zu viel Zeit.....:) click!
Besucht folgende Webseite:
Rechts oben ist Eve, die Kundenberaterin.
Gebt als 1. Frage folgendes ein: "zieh dich aus".
Lust auf mehr? Gebt "noch einmal" und dann "bitte" ein.
soso, da hatte wohl jemand zu viel Zeit.....:) click!
Lütten 13
an der W8 war Vaddern 16 Jahre, die letzten drei davon aber weniger als Lehrer sondern als Streitschlichter, Erzieher und Notrufnummerwähler, wartend auf Godot. Doch der kam wie üblich nicht.
Insgesamt hört man nix gutes über Berufsschulen. Aber wie soll sie sonst zu diesem Job kommen?
P.S. Darf ich aus Ihrer Anwesenheit hier schließen, daß Hansenet es doch vor April geschafft hat?
P.S. Darf ich aus Ihrer Anwesenheit hier schließen, daß Hansenet es doch vor April geschafft hat?
OT @Mellina: Dieser Marketing-Gag inklusive seiner ach so zufälligen Verbreitung ist schon etwas älter. Die "Original" E-Mail dazu ist imho äußerst durchschaubar von den Marketingstrategen der Firma selbst geschrieben. Zitat:"Schon verrückt, was sich Programmierer heutzutage einfallen lassen". Kein normaler Mensch, den ich kenne, würde so etwas in der Form beschreiben... Virales Marketing nennt man das glaub ich ;-)
Gruß Hinne und sorry für den ersten OT-Post
Gruß Hinne und sorry für den ersten OT-Post
Beatrix 16
Du brauchst erstmal eine Ausbidlungstelle bevor du dir Gedanken machst wegen der Berufsschule im großen und ganzen sind die Maskenbildner weitgehend unter sich, es kann vielleicht sein das einige Fächer mit den Friseurleuten gelehrt wird. Aber das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Desweiteren ist der Unterichtsplan ziemlich neu und auch der Stoff also egal was die Schule W8 für einen Ruf hat, dort gehen alle Maskenbildnerinnen aus dem hohen Norden hin. Denn es gibt glaube ich nur ein paar Berufschulen für Maskenbildner, Baden Baden zuständig für den Süden Deutschlands, Hamburg zuständig für den Norden Deutschlands und Köln, Berlin oder Frankfurt da bin ich mir nicht so sicher gibt es auch noch mal welche.
Die Berufsschule ist meist Blockunterricht also immer jeden 2. od. 3. Monat einen Monat lang so drei bis vier Wochen.
Ich hoffe ich konnte ein bischen weiterhelfen auch wenn das garnichts mit dem Thema Arbeitsamt jetzt speziell zu tun hat.
Übrigens auf Menschen zu gehen müssen und in die persönliche private Zone eindirngen musst du auch als Maskenbildnerin. Zwar nicht so extrem wie bei einer Animateurin aber dennoch.
Ich stimme Euch zu ich war in meinem ganzen Leben zwei mal auf dem Arbeitsamt und danach nie wieder. Denn darauf kann man wirklich pfeifen. Auch meine Ausbildungstelle zur Friseurin hab ich nicht über das Arbeitsamt bekommen. Und auch Maskenbildnerstellen dafür ist bei uns ja die ZBF zuständig also eine Zweigstelle vom Arbeitsamt die auch für Schauspieler zuständig ist, die ist aber auch nicht viel besser.
Na ja egal ich geh jetzt in mein Bett und hoffe ich konnte etwas weiterhelfen. Auch wenn es zugegeben nicht wirklich positiv klingt. Aber vielleicht liegt das auch daran das wenn ich einen Job wollte ich durch ganz Deutschland ziehen dürfte und das sehr schwer ist, da ich nicht mehr alleine lebe. Tja und jetzt halte ich mich mit allerlei Jobs über wasser und hin und wieder ist ein Film od. etwas ähnliches dabei.
Gute Nacht
Die Berufsschule ist meist Blockunterricht also immer jeden 2. od. 3. Monat einen Monat lang so drei bis vier Wochen.
Ich hoffe ich konnte ein bischen weiterhelfen auch wenn das garnichts mit dem Thema Arbeitsamt jetzt speziell zu tun hat.
Übrigens auf Menschen zu gehen müssen und in die persönliche private Zone eindirngen musst du auch als Maskenbildnerin. Zwar nicht so extrem wie bei einer Animateurin aber dennoch.
Ich stimme Euch zu ich war in meinem ganzen Leben zwei mal auf dem Arbeitsamt und danach nie wieder. Denn darauf kann man wirklich pfeifen. Auch meine Ausbildungstelle zur Friseurin hab ich nicht über das Arbeitsamt bekommen. Und auch Maskenbildnerstellen dafür ist bei uns ja die ZBF zuständig also eine Zweigstelle vom Arbeitsamt die auch für Schauspieler zuständig ist, die ist aber auch nicht viel besser.
Na ja egal ich geh jetzt in mein Bett und hoffe ich konnte etwas weiterhelfen. Auch wenn es zugegeben nicht wirklich positiv klingt. Aber vielleicht liegt das auch daran das wenn ich einen Job wollte ich durch ganz Deutschland ziehen dürfte und das sehr schwer ist, da ich nicht mehr alleine lebe. Tja und jetzt halte ich mich mit allerlei Jobs über wasser und hin und wieder ist ein Film od. etwas ähnliches dabei.
Gute Nacht
Beatrix 17
Hi
Also ich bin gelernte Maskenbildnerin, ich hab den ganz klassischen weg beganngen. Mittlere Reife, Friseurlehre danach nicht gleich eine Ausbildungsplatz zur Maskenbildnerin gefunden, deswegen Maskenbildnerschule Reihnland Pfalz in Mainz, anschließend dreijähriges Volontariat in Kiel. Ich muß dazu sagen aufgewachsen und meine Eltern leben in NÜrnberg. Mit dem in der Stadt lernen wo die Eltern leben wird in diesem Beruf sehr schwer werden. Denn du musst bedenken dass sich auf eine freie Stelle ca 100- 200 Leute bewerben, darunter viele Friseure. Das hat den Grund das du dir ohne Friseurlehre wahrscheinlich sehr schwer tun wirst. Außer du bist ein Frisiergenie. Dann mußt du in der Ausbildung zur Maskenbildnerin mind. 18 Jahre alt sein, wegen dem Abenddienst. Es gibt auch keine Wochenenden mehr, keine Feiertage und kein Weihnachten kein Silvester kein Ostern ect. man hat auch nur Ferien, wenn die einzelnen Betriebe bzw. Häuser Betriebsferien haben. Bei Theatern ist das in der Regel so,da sind dann zumeist nur die großen Sommerferien über frei. Wenn du bei einer Fernsehanstalt einen Job bekommst kann das anders sein. Aber flexibilität setzt man in diesem Beruf voraus. Schon alleine deswegen da wenn du ausgelernt hast, man nur noch 1 od. 2 Jahres Verträge bekommt. Ja das Arbeitsamt stellt auch unseren Beruf zu verklärt dar. Es ist bestimmt ein Zauber dabei, aber er verlangt auch viel ab. Und nicht alle Arbeiten machen spaß, z.B. ist mit eine Hauptaufgabe das Perücken knüpfen da musst du dir schon sehr sicher sein, wenn du dies wirklich machen willst. Und dann benötigst du Ausdauer, Felxibilität, Kreativität, gut auf Leute eingehen können, und du musst dran bleiben. Nie aufgeben, aber am besten also die meisten Chancen hast du wenn du vorher ein 1 jähriges Praktikum absolvierst, da die meisten Theater das so handhaben. Das sie 1 Jahres Praktikanten nehmen und die dann meistens im Anschluss einen Ausbildungsvertrag angeboten bekommen. Klar dass muss nicht überall so sein aber ich hab diese Erfahrung leider zu spät gemacht das es oft so ist.
Und auch nach dem bestehen dieser Hürden ist es leider so das viel zu viele nicht gelernte auf den Markt strömen. Also wenn du vertig bist ist es meist leider so, dass du erstmal arbeitslos bist. Es werden einem auch nur noch 1 bis max. 2 Jahres Verträge angeboten d. h. oft und viel umziehen. Und das setzt flexibiliät voraus. Auch wenn man Filme macht reist man durch ganz Deutschland od. ins Ausland manchmal Monate, manchmal nur Wochen od. Tage.
Auch ist der Beruf oft Psychisch und Physisch sehr anstrengend. Es ist nicht nur schminken! Deswegen damit du dir ganz sicher sein kannst mach ein Praktikum. Um so mehr um so besser. Auch chancen dann eine Ausbidlungsstelle zu finden.
So und ich wollte hier nicht schlecht über meinen Beruf reden weil er mir eigentlich viel spaß bereitet. Es waren nur Dinge die ich als ich damals anfing auch nicht wusste. Und ich wollte nur ein ehrliches Statment über den Beruf abgeben. Wenn du dir also immer noch sicher bist das du nur diesen machen willst, dann wünsche ich dir wirklich durchhalte vermögen.
Und wie sagt man bei uns am Theater Toi, toi, toi.
Also ich bin gelernte Maskenbildnerin, ich hab den ganz klassischen weg beganngen. Mittlere Reife, Friseurlehre danach nicht gleich eine Ausbildungsplatz zur Maskenbildnerin gefunden, deswegen Maskenbildnerschule Reihnland Pfalz in Mainz, anschließend dreijähriges Volontariat in Kiel. Ich muß dazu sagen aufgewachsen und meine Eltern leben in NÜrnberg. Mit dem in der Stadt lernen wo die Eltern leben wird in diesem Beruf sehr schwer werden. Denn du musst bedenken dass sich auf eine freie Stelle ca 100- 200 Leute bewerben, darunter viele Friseure. Das hat den Grund das du dir ohne Friseurlehre wahrscheinlich sehr schwer tun wirst. Außer du bist ein Frisiergenie. Dann mußt du in der Ausbildung zur Maskenbildnerin mind. 18 Jahre alt sein, wegen dem Abenddienst. Es gibt auch keine Wochenenden mehr, keine Feiertage und kein Weihnachten kein Silvester kein Ostern ect. man hat auch nur Ferien, wenn die einzelnen Betriebe bzw. Häuser Betriebsferien haben. Bei Theatern ist das in der Regel so,da sind dann zumeist nur die großen Sommerferien über frei. Wenn du bei einer Fernsehanstalt einen Job bekommst kann das anders sein. Aber flexibilität setzt man in diesem Beruf voraus. Schon alleine deswegen da wenn du ausgelernt hast, man nur noch 1 od. 2 Jahres Verträge bekommt. Ja das Arbeitsamt stellt auch unseren Beruf zu verklärt dar. Es ist bestimmt ein Zauber dabei, aber er verlangt auch viel ab. Und nicht alle Arbeiten machen spaß, z.B. ist mit eine Hauptaufgabe das Perücken knüpfen da musst du dir schon sehr sicher sein, wenn du dies wirklich machen willst. Und dann benötigst du Ausdauer, Felxibilität, Kreativität, gut auf Leute eingehen können, und du musst dran bleiben. Nie aufgeben, aber am besten also die meisten Chancen hast du wenn du vorher ein 1 jähriges Praktikum absolvierst, da die meisten Theater das so handhaben. Das sie 1 Jahres Praktikanten nehmen und die dann meistens im Anschluss einen Ausbildungsvertrag angeboten bekommen. Klar dass muss nicht überall so sein aber ich hab diese Erfahrung leider zu spät gemacht das es oft so ist.
Und auch nach dem bestehen dieser Hürden ist es leider so das viel zu viele nicht gelernte auf den Markt strömen. Also wenn du vertig bist ist es meist leider so, dass du erstmal arbeitslos bist. Es werden einem auch nur noch 1 bis max. 2 Jahres Verträge angeboten d. h. oft und viel umziehen. Und das setzt flexibiliät voraus. Auch wenn man Filme macht reist man durch ganz Deutschland od. ins Ausland manchmal Monate, manchmal nur Wochen od. Tage.
Auch ist der Beruf oft Psychisch und Physisch sehr anstrengend. Es ist nicht nur schminken! Deswegen damit du dir ganz sicher sein kannst mach ein Praktikum. Um so mehr um so besser. Auch chancen dann eine Ausbidlungsstelle zu finden.
So und ich wollte hier nicht schlecht über meinen Beruf reden weil er mir eigentlich viel spaß bereitet. Es waren nur Dinge die ich als ich damals anfing auch nicht wusste. Und ich wollte nur ein ehrliches Statment über den Beruf abgeben. Wenn du dir also immer noch sicher bist das du nur diesen machen willst, dann wünsche ich dir wirklich durchhalte vermögen.
Und wie sagt man bei uns am Theater Toi, toi, toi.
Trackback-URL:
http://www.elfengleich.de/trackback.php?id=511