Mein Blog, mein Haus, mein Viertel seit 2001.
Frank Schirrmacher und Tatjana Patitz geben im #Polizeiruf übrigens ein schönes Paar ab.

Januar

Are you sitting comfortably? Then I´ll begin.

Das Jahr begann mit großen Platten Roastbeef, zwischen denen sich einige Leute versammelt hatten, um noch einmal diese Tore zu sehen, jedes einzelne noch einmal verblüfft zu bestaunen und später mit Mertesacker in die Eistonne zu steigen. Ja, natürlich war der DFB-Film nicht wirklich gut. Aber das ahnten wir doch und wer wird denn kleinlich sein, wo wir doch Weltmeister sind, noch mindestens drei Jahre lang? Ja, kneift Euch, wirklich!

Bücher
Ich hab recht wenig gelesen im Januar, nur Der erste Sohn von Philipp Meyer und danach auf Empfehlung einer Freundin Johann Holtrop angefangen. Erst war ich ganz amüsiert von dieser wütenden Darstellung der selbstverliebten Middelhoffschen Abgefucktheit, aber irgendwie hab ich ein bisschen die Lust verloren. Das lag vor allem an

Film und Fernsehen
Diese Tage zwischen Weihnachten und Neujahr schienen mir endlich der richtige Zeitpunkt für Downton Abbey zu sein. Ich habe es über Amazon Prime Video auf deutsch gesehen und war sofort verliebt in das Setting, die Charaktere, die witzigen Dialoge und das sich durch alle Ebenen ziehende Motiv der Veränderung. Die Liebesgeschichte zwischen Matthew und Mary ist sicher eine der rührendsten, die ich kenne.

(Ich verkneife mir unter Schmerzen Spoiler für die Glücklichen, die das noch vor sich haben.)

Danach habe ich einige Szenen auf englisch gesehen und gemerkt, was ich verpasst habe: Da ist einmal die Sprache, die soviel feiner und präziser ist. Ich könnte mich ewig darüber auslassen und in geradezu lächerliche Schwärmerei verfallen, aber hier soll ein winziges Beispiel genügen: Wieviel wundervoller ist denn Are you a creature of duty verglichen mit Sind Sie ein pflichtbewusster Mensch?! Ich habe mir sofort alle fünf Staffeln nochmal auf englisch angesehen.

Die meisten Charaktere in der deutschen Synchronisation sind ganz gut getroffen, vor allem Mary, gesprochen von Anne Helm. Ausgerechnet aber die Stimme von Dan Stevens’ Matthew ist zu hoch, sehr flach, ohne Modulation. Ihr fehlen sämtliche Akzentuierungen und Rauheiten, die sie im Original so hinreißend macht. Kostproben gibt es auf Youtube, wo er Auszüge aus einigen Klassikern liest:Playlist Dan Stevens Reading

Als Vielleserin, die Theater nicht so recht etwas abgewinnen kann, hat es mich geradezu umgehauen, wie anders es sich anfühlt, ein Buch nicht nur einfach vorgelesen zu bekommen, wieviel tiefer ich darin bin und wieviel mehr mir im Gedächtnis bleibt. Und dann diese Spielfreude an doing silly accents and many sometimes ridiculous roles you’d never ever get to play.

I´m blown away.

Dan Stevens hat ein paar Dutzend Bücher gesprochen und ich nun ein Audible-Abo. Derzeit höre ich My Dear, I wanted to tell you.

Arbeit
Diesen Monat hatten wir unseren freien kreativen Tag und anders als die Backend-Kollegen hatte ich überhaupt keine Lust, ein weiteres neues Framework auszuprobieren und so habe ich mich den UX-lern angeschlossen, unser Produkt einfach mal völlig neu und jenseits der Machbarkeit zu denken – einzig mit Papier und Stift. Direkt ein bisschen befreiend, aus dem Entwickler-Alltag des "Ja gut, aber wie setzen wir das um?" auszusteigen.

Privat eine lang herumliegende Sache fertiggestellt, two to come.

Und sonst?
Diese Erleichterung, Weihnachten und Silvester überlebt zu haben.

Yoga probiert. Niemand könnte überraschter sein als ich, mich sagen zu hören: Also, das ist mir zu wenig Bewegung!

Viel Zeit drinnen verbracht, viel telefoniert.

Neues Jahr. Alles neu.

Worte, die ich meinem neuen Handy beigebracht habe

Juli
Betriebsversammlung, Edelnutte, Elefantengedächtnis, Farenland, Horrorwochen, Krankmeldung, Kreuzverhör, Leichtfertigkeit, Liebchen, Limitiertheit, Messi, sachma, schleichst, Steuersache, Tangstedt, Torfeuerwerk, verarscht, verdammt, Vierzigtonner


August
Alpträume, beschissen, Geburtstagskuchen, Hirsche, Höchststrafe, ilike, Luxusmülleimer, Maaaan, nö, Nuttenstrümpfen, Pisser, Pumpgunlaune, Riesenrewe, Selbstgesprächen, Sonntagsblues, Tschüssi, Wutausbrüche


September
Aufbauarbeit, Bittstellerin, Campomaggi, denkfaul, Drecksau, Familienwochenende, Fickgelegenheit, Gewaltfantasien, Kontoauszug, Lagerverkauf, nachtreten, Partnerlook, Ruhelosigkeit, Tatortabend, Vorstadtmuttis, w00t


Oktober
Arschlochcontest, Bildungsurlaub, Bundesligatief, codetalks, Farbflecken, Kruso, Kloppo, Lieblingspolizeiruf, Offlineshopping, Quatschantworten, Schlampe, Schmuckdesignerin, Selbstwahrnehmung, Stuckleisten, Unrechtsbewusstsein

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