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»RT @KarlreMarks: There's an Egyptian player nicknamed 'kahraba' (electricity) because of his energy. There's also a Lebanese player with th?«

Alle Jahre wieder

Ende August war es wohl, als ich in Flipflops und mit einer Decke unter dem Arm für das Sonnenbad im Stadtpark einen Penny-Markt betrat und vor mich hinschimpfend den aufgetürmten Berg an Weihnachtswaren umrundete. Auf dem Weg zur Kasse warf ich – inzwischen nur noch leise knurrend, aber natürlich voller Verachtung – ein Päckchen Dominosteine in den Wagen. Da hatten sie mich wieder.

Kaum ist Oktober schaffen drinnen Aromakerzen und und die erstmals in dieser Saison vor sich hinklönkende Heizung eine heimelige Atmosphäre. Draußen ist es kalt und früh dunkel, aber die Geschäfte haben noch geöffnet und ihr Licht spiegelt sich einladend im vor Nässe schwarzen Trottoir. Na gut, Ihr wartet ja doch nur drauf, also schaltet die Festbeleuchtung halt ein.

Während ich noch mit der familiären Heiligabendplanung beschäftigt bin und angestrengt die Vorweihnachtszeit genieße, wird irgendwann zwischen dem 10. und 14. Dezember Panik ausbrechen, wenn mir auffällt, daß es nicht mal mehr zwei Wochen bis Heiligabend sind und ich noch keine Geschenke habe.